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Abstimmungen 14. Juni 2026

11. Mai 2026 – Nein zur Chaos-Initiative

Klare Empfehlungen für den 14. Juni

Am 14. Juni stimmt die Stimmbevölkerung über zwei eidgenössische Abstimmungsvorlagen ab. Die Mitte hat klare Parolen zu den Vorlagen gefasst und empfiehlt Ihnen wie folgt zu stimmen:

Nein zur Chaos-Initiative

Die Schweiz stimmt über die sogenannte «10-Millionen-Schweiz-Initiative» der SVP ab. Die Initiative klingt auf den ersten Blick einfach – in Wahrheit gefährdet sie Wohlstand, Arbeitsplätze und den bilateralen Weg mit Europa. Darum sagen wir klar NEIN:

  • Die Initiative verschärft den Fachkräftemangel massiv. Unsere Unternehmen, Spitäler, Schulen und das Gewerbe sind auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen. Ohne diese Arbeitskräfte können wir aufgrund der vielen Pensionierungen in den kommenden Jahren unsere Wirtschaft nicht am Laufen halten.
  • Die SVP nimmt bewusst die Kündigung der Personenfreizügigkeit mit der EU in Kauf. Damit sind auch die Bilateralen Verträge gefährdet – und somit Arbeitsplätze, Exportwirtschaft und Wohlstand.
  • Herausforderungen beim Bevölkerungswachstum löst man nicht mit Abschottung, sondern mit Investitionen in Infrastruktur, Wohnraum und Verkehr. Die Initiative bietet dafür keine Lösungen.

Diese Initiative ist wirtschaftsfeindlich, unrealistisch und gefährlich für die Schweiz. Darum empfehlen wir den Stimmberechtigten ein klares NEIN zur 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP. Ein starrer Bevölkerungsdeckel ist nicht die Lösung für die Sorgen der Bevölkerung.

Sicherheit gewährleisten – Ja zur Änderung des Zivildienstgesetz

Ebenfalls am 14. Juni stimmt die Schweiz über die Änderung des Zivildienstgesetzes ab. Der Bundesrat und das Parlament wollen damit verhindern, dass immer mehr Angehörige der Armee nach abgeschlossener Ausbildung in den Zivildienst wechseln. Darum sagen wir JA:

  • Die Schweizer Armee verliert zunehmend gut ausgebildete Angehörige an den Zivildienst und hat Mühe, ihre Bestände zu halten.
  • Die heutige Regelung schafft Fehlanreize: Wer die militärische Ausbildung absolviert hat, kann danach relativ einfach in den Zivildienst wechseln. Genau das soll korrigiert werden, um den Armeebestand und die Sicherheit der Schweiz zu gewährleisten.
  • Eine glaubwürdige Sicherheitspolitik braucht genügend Armeebestände. Gerade in der heutigen unsicheren Weltlage muss die Schweiz ihre Verteidigungsfähigkeit stärken.

Diese Gesetzesänderung stärkt die Sicherheit der Schweiz und sorgt für faire Regeln bei der Dienstpflicht. Darum empfehlen wir Ihnen am 14. Juni ein klares JA zur Änderung des Zivildienstgesetzes.

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